Überflüssig
Sie sind die starken Helfer beim jährlichen, großen Frühjahrsputz oder beim alltäglichen Wäschewaschen, Abwaschen und Reinigen. Und auch in vielen anderen Situationen verwenden wir Chemikalien in unserem Haushalt: für den neuen Wandanstrich oder das Lackieren der Kommode, für das Kleben der zerbrochenen Kaffeekanne oder das Entfernen von Rost. Eine stattliche Ansammlung von Flaschen, Tuben, Dosen und Kübeln wartet im Abstellraum auf den nächsten, wirkungsvollen Einsatz. Doch was die Handgriffe im Haushalt entlastet, belastet nicht selten Gesundheit und Umwelt.
Manche Haushaltschemikalien riechen schon so scharf, dass ein möglichst sparsamer Einsatz nahe liegend ist. Andere verleiten durch scheinbar milde Blüten- und Fruchtdüfte zum großzügigen Dosieren, haben es aber punkto Gesundheits- und Umweltbelastung ebenfalls in sich. Inhaltsstoffe wie Säuren, Laugen, Lösungsmittel, waschaktive Substanzen, Desinfektionsmittel, Feuchthaltemittel sowie Konservierungs- und Duftstoffe können über die Atemwege oder Hautkontakt unsere Gesundheit belasten.
ALLERGIEN AUSLÖSEND
In Österreich leidet jede(r) Vierte an einer Allergie. Rund zwei bis vier Prozent der ÖsterreicherInnen reagieren auf Duftstoffe mit Juckreiz und Hautausschlägen. Bei Männern ist die Duftstoffallergie die häufigste Ursache für ein allergisches Kontaktekzem, bei Frauen nach der Nickelallergie die zweithäufigste. Duftstoffe sind noch vor den Konservierungsstoffen die Hauptursache von Allergien auf Kosmetika. Seit 2005 müssen allergieauslösende Duftstoffe ab 0,01 Gewichtsprozent auf der Verpackung von Kosmetika sowie Wasch- und Reinigungsmitteln angegeben sein. Die Liste der allergieauslösenden Duftstoffe umfasst derzeit 26 Stoffe.
Auch Desinfektionswirkstoffe können die Entwicklung von Allergien fördern und die natürliche Hautflora stören. Neben den klassischen "Chlorreinigern" wurden in den letzten Jahren verstärkt auch andere "antibakterielle" Produkte wie Flüssigseifen und Geschirrspülmittel für den Haushalt angeboten. Von der routinemäßigen Verwendung antibakterieller Wasch- und Reinigungsmittel im Haushalt ist im Hinblick auf Gesundheit und Umwelt abzuraten.
RICHTIGE DOSIS
Die Waschmittel und Geräte sind moderner und umweltschonender geworden. Konzentrate, Tabs und Waschkraftverstärker liefern geballte Waschkraft. Doch die Waschgewohnheiten der ÖsterreicherInnen haben sich kaum geändert. Die Folge: Überdosierung und für den Wascherfolg meist nicht nötige Zusatzprodukte belasten Umwelt und Gesundheit.
Trotz des großen Angebotes an Konzentraten bzw. Kompaktwaschmitteln bevorzugt immer noch die Hälfte der KonsumentInnen "Normalwaschmittel". Diese enthalten einen höheren Anteil an Füllstoffen, die nichts zur Reinigungsleistung beitragen, aber die Gewässer belasten. Eine doppelt so große Packung reicht also im Vergleich zu Kompaktwaschmitteln nicht für doppelt so viele Waschgänge. Kleine Packungen mit Konzentraten bzw. Kompaktaten sind bei richtiger Dosierung nicht teurer und schonen gleichzeitig die Umwelt.
ALLERGIEN AUSLÖSEND
In Österreich leidet jede(r) Vierte an einer Allergie. Rund zwei bis vier Prozent der ÖsterreicherInnen reagieren auf Duftstoffe mit Juckreiz und Hautausschlägen. Bei Männern ist die Duftstoffallergie die häufigste Ursache für ein allergisches Kontaktekzem, bei Frauen nach der Nickelallergie die zweithäufigste. Duftstoffe sind noch vor den Konservierungsstoffen die Hauptursache von Allergien auf Kosmetika. Seit 2005 müssen allergieauslösende Duftstoffe ab 0,01 Gewichtsprozent auf der Verpackung von Kosmetika sowie Wasch- und Reinigungsmitteln angegeben sein. Die Liste der allergieauslösenden Duftstoffe umfasst derzeit 26 Stoffe.
Auch Desinfektionswirkstoffe können die Entwicklung von Allergien fördern und die natürliche Hautflora stören. Neben den klassischen "Chlorreinigern" wurden in den letzten Jahren verstärkt auch andere "antibakterielle" Produkte wie Flüssigseifen und Geschirrspülmittel für den Haushalt angeboten. Von der routinemäßigen Verwendung antibakterieller Wasch- und Reinigungsmittel im Haushalt ist im Hinblick auf Gesundheit und Umwelt abzuraten.
RICHTIGE DOSIS
Die Waschmittel und Geräte sind moderner und umweltschonender geworden. Konzentrate, Tabs und Waschkraftverstärker liefern geballte Waschkraft. Doch die Waschgewohnheiten der ÖsterreicherInnen haben sich kaum geändert. Die Folge: Überdosierung und für den Wascherfolg meist nicht nötige Zusatzprodukte belasten Umwelt und Gesundheit.
Trotz des großen Angebotes an Konzentraten bzw. Kompaktwaschmitteln bevorzugt immer noch die Hälfte der KonsumentInnen "Normalwaschmittel". Diese enthalten einen höheren Anteil an Füllstoffen, die nichts zur Reinigungsleistung beitragen, aber die Gewässer belasten. Eine doppelt so große Packung reicht also im Vergleich zu Kompaktwaschmitteln nicht für doppelt so viele Waschgänge. Kleine Packungen mit Konzentraten bzw. Kompaktaten sind bei richtiger Dosierung nicht teurer und schonen gleichzeitig die Umwelt.






