Cover Ausgabe 02 | 2008   eMail   Impressum

Stickstoffdioxid (NO2)

Maßnahmen in Wien notwendig

Der erhöhten Belastung bei Stickstoffdioxid (NO2) muss in Wien zu Leibe gerückt werden.
fg
Aufgrund von Überschreitungen bei besonders verkehrsnahen Stellen können die Grenzwerte nicht mehr eingehalten werden. Bis spätestens zum 31. Dezember 2008 muss daher vom zuständigen Landeshauptmann ein Maßnahmenprogramm verordnet werden. Stickoxide sind zwar durch Feinstaub in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit zurückgedrängt worden, sind aber für die Umwelt und Gesundheit nicht minder erheblich. Als unmittelbarer Verursacher von bodennahem Ozon und saurem Regen können Stickoxide in Verbindung mit Amoniak selbst auch zur Feinstaubbildung beitragen. Höhere NO2-Konzentrationen in Wien haben laut Statuserhebung des Umweltbundesamtes (UBA) vor allem verkehrliche Ursachen. Hohe Verbrennungstemperaturen in modernen Dieselmotoren stoßen verstärkt direkt NO2 aus. Deswegen ist auch die Belastung hausgemacht. Ein Maßnahmenpaket ist in Ausarbeitung. Dreh- und Angelpunkt wird aber die KFZ-Flotte bei Taxiunternehmen sein. Obwohl zahlenmäßig nur 4.000 PKW, ist ihr Emissionsausstoß aufgrund der großen Fahrleistung rund 400.000 PKW gleichzusetzen! Textende