Flaschen
Mehrweg im freien Fall
Der Salzburger Umweltlandesrat kritisiert Umweltminister Pröll, weil dieser keine Vorschläge zur Förderung von Getränkemehrwegsystemen macht.
s sei nicht nachvollziehbar, so Landesrat Walter Blachfellner anlässlich der Präsentation der Salzburger Abfallbilanz 2007, wieso der Umweltminister weiterhin an wirkungslosen freiwilligen Selbstverpflichtungen der Wirtschaft – der so genannten Nachhaltigkeitsagenda – festhalte. So hat die Mehrwegquote 2007 nur mehr 24 Prozent betragen. Alleine der Mehrweganteil bei Mineralwasser ist 2007 um 6,8 Prozent gesunken und liegt nur mehr bei rund 24 Prozent. "Wenn 15 Prozent der Einweggebinde bei Mineralwasser, Limonaden und Dosenbier wieder durch Mehrwegsysteme ersetzt werden, könnte man das in der Nachhaltigkeitsagenda definierte Klimaschutzziel für 2012 bereits in den nächsten zwei Jahren erreichen", kritisiert Blachfellner die Ziele der Wirtschaft als wenig anspruchsvoll. Erst kürzlich haben die Umweltlandesräte Minister Pröll aufgefordert, verbindliche Rahmenbedingungen für den Erhalt und Ausbau von Mehrwegsystemen inklusive konkreter und sanktionierbarer Ziele zu schaffen.









