Erneuerbare Energien
Atomkonzerne als Bremser
Atomenergiekonzerne behindern den Ausbau erneuerbarer Energien.
Dies schließen SPD-Abgeordnete daraus, dass die Firmen EdF und EON in einer Anhörung der britischen Regierung gedroht haben, wegen des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Großbritannien keine Atomkraftwerke mehr bauen zu wollen. Im Rahmen der Anhörung hatte EON erklärt, dass es eine Ausweitung des Atomenergieanteils in Großbritannien über die derzeitigen 20 Prozent hinaus nicht für möglich hält, wenn gleichzeitig auch der Anteil von erneuerbaren Energien auf 35 Prozent geplant ist. Tatsächlich verträgt sich ein hoher Anteil Atomenergie nicht mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien. AKW können und wollen ihre Leistung nicht drosseln, falls die Stromnachfrage nicht das Angebot aus Atommeilern und erneuerbaren Energien deckt. In der Öffentlichkeit behaupten die großen AKW-Betreiber allerdings das Gegenteil, präsentieren die Atomenergie als "Brückentechnologie" und wollen so in Deutschland eine Verlängerung der Laufzeiten der bestehenden AKWs erreichen, kritisieren die SPD-Abgeordneten.






