Verkehr
Optische Umweltkennzeichnung
KFZ-Umweltkennzeichnung und effektive Feinstaubbekämpfung bei Verkehr in Österreich sind in Planung.
Ein Gesetzesentwurf liegt seit November 2009 auf. Demnach soll das Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) verstärkt zur Einhaltung der Grenzwerte bei Feinstaub (PM 10) und Stickstoffdioxid (NO2) beitragen sowie neue EU-Vorgaben bei der Luftreinhaltung in Österreich umsetzen. Die auffälligste Innovation ist dabei die optische Umweltkennzeichnung von KFZ aufgrund ihrer Luftschadstoffemissionen, die Fahrverbote in belasteten Gebieten ermöglichen soll. Obwohl in Österreich schon längst "Umweltzonen" (IG-L-Zone) existieren, würden durch diese Kennzeichnung nach deutschem Vorbild Verkehrsbeschränkungen erstmals im Vollzug effektiv. Beseitigt werden sollen aber auch zahlreiche Ausnahmen von bis jetzt privilegierten KFZ-Segmenten (LKW-Verkehr im Quell-Ziel-Verkehr, Fahrschulen, Taxiunternehmen). Auch für diese Verkehrsteilnehmer könnte die Fahrt in Zukunft in einer IG-L-Zone an das Vorhandensein moderner Abgas-Standards geknüpft werden.








