Cover Ausgabe 04 | 2009   eMail   Impressum

Nachtlärm

Neue Werte empfohlen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat neue Empfehlungswerte für den Nachtlärm vorgelegt.
ho
Die "Night Noise Guidelines for Europe" legen nun einen durchschnittlichen nächtlichen Geräuschpegel von max. 40 Dezibel (dB) fest, was dem Pegel einer ruhigen Straße in einem Wohngebiet entspricht. Freilich harmlos sind nur Werte bis max. 30 dB. Hier spricht die WHO von einem NOEL-Wert (No
Observed Effect Level). Zwischen 30 dB und 40 dB werden zunehmend Körperbewegungen, Schlafstörungen oder Aufwachen beobachtet, je nach Art des Lärms und der Lärmereignisse. Doch auch im ungünstigsten Fall sind die Effekte nicht moderat. Deshalb sind 40 dB ein NOAEL-Wert (No Observed Adverse Effect Level), der auch für empfindliche Gruppen wie Kinder noch akzeptabel ist. Doch zwischen 40 dB und 55 dB steigen die Beeinträchtigungen deutlich an. Ab 55 dB bestehe Gesundheitsgefahr, weshalb die WHO 55 dB als Minimalziel empfiehlt, wenn 40 dB nicht erreichbar sind. Die Aktionsplanungspflicht gemäß dem Umgebungslärmgesetz setzt für Schienenstrecken erst bei 60 dB ein. Textende
Kontroverse

Klimaschutz - Sollen die MieterInnen dafür zahlen?

Klimaschutz und Energiesparen ist in aller Munde, die Dämmung von Gebäuden würde sehr viel dazu beitragen können. Geht es nach den WohnbauträgerInnen, sollen die Kosten nach einer thermischen Sanierung auf die MieterInnen abgewälzt werden. Sollen die MieterInnen für den Klimaschutz zahlen?