Wieder Gift
im Schnuller
Zehn Schnuller hatte der deutsche Umweltverband BUND ans Labor geschickt. Alle enthielten Bisphenol A (BPA), das im Verdacht steht, bei Säuglingen und Kleinkindern Entwicklungsschäden zu verursachen. Die höchsten Gehalte von 2.300 mg/kg wiesen dabei die Kunststoffschildchen auf, an denen die Sauger befes?tigt sind. Auch in den Saugern selbst fand sich BPA, wohin es vermutlich aus den Schildchen diffundiert ist. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht derzeit keine Gefährdung, zeigt sich aber überrascht von den hohen BPA-Gehalten. Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat den bestehenden TDI-Wert (tolerable daily intake) für die Aufnahme von BPA aus Lebensmitteln erst kürzlich bestätigt. Toxikologen kritisieren aber dieses Grenzwertkonzept und plädieren für ein vorsorgliches BPA-Verbot wie in Kanada. www.bund.de








